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Ungarisches Institut München e.V.
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Einladung

zur Vorstellung und Präsentation des Informationsservers. Quellen und Materialien zur Beziehungs- und Integrationsgeschichte in Ostmittel-und Südosteuropa im 20. Jahrhundert – unter besonderer Berücksichtigung Ungarns, der Minderheitenfrage und der europäischen Integration

Ort:

Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft (IBZ),

Amalienstr. 38, 80799 München

Zeit:

Mittwoch, 4. Mai 2005, 18.00 Uhr

Anschließend laden wir zu einem kleinen Umtrunk ein

Anfahrt: U3/U6, Haltestelle Universität (keine Parkplätze vorhanden)

 

Kurzbeschreibung

Die seit dem Transformationsbeginn in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa vergangenen Jahre haben verdeutlicht, daß die politische Verständigung zwischen west- und osteuropäischen Entscheidungsträgern oft an einem wechselseitigen Informationsmangel sowie an unterschiedlichen politischen Kulturen und Auffassungen von der tagespolitischen Relevanz historischer Gegebenheiten und Anschauungen scheitert. Vor diesem Hintergrund kommt der Ost-, Ostmittel- und Südosteuropaforschung eine herausragende Vermittlerrolle zu: Sie liefert nämlich die entwicklungsgeschichtlichen Grundlagen für gegenwärtige Fragestellungen und kann zur Lösung aktueller Probleme einen bedeutenden Anteil beisteuern.

Konkret gesprochen kann die Heranziehung von Gesetzen, Verordnungen, Dokumenten und anderen verwandten Materialien den tatsächlichen Grad der gegenwärtigen oder auch historisch begründbaren Integration des östlichen Europa veranschaulichen. Zum einen sind derartige Quellen aussagekräftig für die Untersuchung historisch gewachsener Kooperationen und Differenzen von Staaten und Völkern im östlichen Europa, die die heutige Integrationsfähigkeit und –willigkeit nachhaltig beeinflussen. Zum anderen weisen Dokumente und Materialien aus der Beziehungsgeschichte der Staaten des östlichen und westlichen Europa – in denen sich rational überprüfbare Abbilder gesellschaftlich-politischer Tendenzen widerspiegeln – auf potentielle und real faßbare Fehlentwicklungen in der Vergangenheit hin und zeigen Anknüpfungspunkte für die heutige Integration Gesamteuropas.

Ziel dieses vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst im Rahmen des Forschungsverbunds forost geförderten Serverprojekts ist die digitale Volltexterfassung und Aufarbeitung von den Materialien, denen eine zentrale Bedeutung für die Beziehungs- und Integrationsgeschichte in Ostmittel- und Südosteuropa im 20. Jahrhundert zukommt. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Quellen und Materialen, die Ungarn unmittelbar oder mittelbar betreffen und die sich mit der Minderheitenproblematik dieses Raumes befassen.

Mit der Veranstaltung, zu der wir Sie ganz herzlich einladen, wollen die Projektmitarbeiter den aktuellen Stand der Forschungsarbeiten der breiten Öffentlichkeit vorstellen. Zugleich wird die fertiggestellte Datenbank online gehen und damit ein dauerhaftes recherchierbares Informationsmedium etabliert.

Programm

18.00 Uhr

Einführung in das Konzept des Informationsservers

Dr. Ralf Thomas Göllner (Projektleiter)

18.30 Uhr

Wissenschaftliche Kriterien, Quellenauswahl und digitale Sammlungen

Dr. Meinolf Arens (Projektbearbeiter)

19.00 Uhr

Arbeitsprozesse und Anforderungen

Cand. phil. Angelika Kiss (wissenschaftliche Hilfskraft)

19.30 Uhr

Aspekte der Digitalisierung und Verstichwortung von gedruckten Quellen

Dieter Jäckel, M.A. (wissenschaftliche Hilfskraft)

20.00 Uhr

Online-Präsentation des Informationsservers mit anschließender Diskussion

Dr. Ralf Thomas Göllner, Dieter Jäckel, M.A.

Ab dem 4. Mai 2005 finden Sie die Datenbank online unter: http://www.forost.ungarisches-institut.de