EINLADUNG zur Fotoausstellung

Die Welterbestätten Ungarns

Kultur und Natur in ihrer universellen Einzigartigkeit

 

Eröffnung: 

Freitag, 30. April 2004, 20.00 Uhr

Begrüßung:

- Hagen Mayer-Kröger (Leiter der Stadtbibliothek Bogenhausen)
- Prof. Dr. Horst Glassl (Vorstandsmitglied UIM)
- Bernadett Gyuricza (Regionaldirektorin, Ungarisches Tourismusamt, München)

Einführung:

Dr. Géza Entz (Kunsthistoriker, Budapest)

Musikalische Umrahmung:

Csaba Gál (Gitarre und Gesang, München)

Ort:

Kunstforum Arabellapark, Rosenkavalierplatz 16, 81925 München (U4 Arabellapark; Tram 17, 18 und Bus 44 Effnerplatz; Bus 88, 89, 137, 188, 37, 90, 154 Arabellapark; öffentliche Parkgarage, Einfahrt Rosenkavalierplatz)

Dauer der Ausstellung:

30. April – 16. Juni 2004, Mo-Fr 10.00 (Mi 14.00) bis 19.00. Eintritt frei

Veranstalter:

UIM in Kooperation mit der Münchner Stadtbibliothek/ Volkshochschule und dem Sekretariat der Ungarischen Welterbekommission (Budapest)

karte weltstaettenDas von der UNESCO 1972 beschlossene „Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt" bezieht sich auf einzigartige künstlerische Leistungen sowie außergewöhnliche Ergebnisse biologischer und ökologischer Prozesse, die in nationaler Umgebung unersetzliche Güter der ganzen Menschheit darstellen. Jedes Mitgliedsland kann Vorschläge für solche Stätten unterbreiten, soweit es deren Erhaltung und öffentliche Zugänglichkeit garantiert. Für die Aufnahme in die „Liste des Welterbes" durch ein zwischenstaatliches Komitee muß mindestens eines der in der Konvention festgelegten Kriterien erfüllt sein. Derzeit stehen 582 Kultur-, 149 Natur- und 23 gemischte Kultur- und Naturerbestätten aus insgesamt 129 Staaten aller Kontinente unter der besonderen Obhut der Völkergemeinschaft.

Ungarn trat dem inzwischen von 176 Staaten unterzeichneten Abkommen 1985 bei. Seit 1987 wurden auf Vorschlag seines Fachausschusses 7 Kulturobjekte und 1 Naturerbestätte in die UNESCO-Liste aufgenommen. Zwei davon erstrecken sich über die Staatsgrenze. Die von der Budapester Welterbekommission zusammengestellte, westsprachig erläuterte Fotoausstellung gewährt künstlerische Einblicke in die ungarische Geschichte verschiedener Epochen, Geistesströmungen, Bildungsideale und gesellschaftlicher Strukturen. Sie dokumentiert im Rahmen der Münchener „Osteuropawoche" die interne Mannigfaltigkeit und die universelle Aussagekraft der Kultur dieses neuen Mitgliedstaates der Europäischen Union.

 Nach der Eröffnung kleiner Empfang