Forschungsverbund forost

Universität Regensburg, Institut für Germanistik, Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft
Institut für Germanistik, Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft

Collegium Carolinum
Südost-Institut München
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EINLADUNG

zur Tagung der forost-Gruppe III: "Nationale Identität, Ethnischer Pluralismus und Internationale Beziehungen"Nationale Sprachpolitik und europäische Integration

Ort: Adalbert-Stifter-Saal, Hochstr. 8, 81669 München (vom Hauptbahnhof mit allen S-Bahnen Richtung Ostbahnhof bis Haltestelle Rosenheimer Platz, Ausgang "Gasteig", durch die Passage links in Richtung Forum-Hotel, dann die erste Straße links).
Tel.: 089-746133-0 (Südost-Institut), 089-448 83 93 (Collegium Carolinum), 089-480003-17 (Pforte des Sudentendeutschen Hauses)

Zeit: 8. März 2003, 10.00 bis 17.00 Uhr

Programm:

10.00 Begrüßung durch Dr. Peter Haslinger (Collegium Carolinum) und Dr. Gerhard Seewann (Sprecher der Gruppe III)

Vorsitz: Prof. Dr. Albrecht Greule

10.15 Diane Mehlich (Regensburg): Was ist Sprachpolitik? – Theoretische Aspekte

10.45 Prof. Dr. Rainer Arnold (Regensburg): Rechtliche Aspekte der Sprachpolitik

Diskussion

11.30 Kaffeepause

12.00 Prof. Dr. Karl Gutschmidt (Dresden): Sprachpolitik in Weißrussland

Diskussion

13.00 bis 14.00 Uhr: Mittagspause mit Imbiss

Vorsitz: Dr. Nina Janich

14.00 Prof. Dr. Juraj Dolnik (Bratislava): Sprachpolitik in der Slowakei mit bes. Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte

14.30 Dr. Meinolf Arens (München): Sprachpolitik in Rumänien mit bes. Berücksichtigung Siebenbürgens

Diskussion

15.30 Kaffeepause

16.00 Dr. Vasile Dumbrava (Leipzig): Sprachpolitik in der Republik Moldau

16.30 Schlußdiskussion

Sprachpolitik und Sprachenpolitik werden im Rahmen eines zusammenwachsenden Europas und der EU-Osterweiterung eine immer größere Rolle für ein Gleichgewicht zwischen europäischer und einzelstaatlicher Identität spielen. Innerhalb der einzelnen Länder wird ebenfalls um einen von allen akzeptierten Umgang mit verschiedenen Sprachen und Kulturen gerungen. Die sprachpolitische Situation in Osteuropa ist angesichts der langen sowjetischen Dominanz einerseits, nach 1989 erfolgter Neugründung bzw. Teilung mehrerer Staaten und des Fortbestands von ethnischem Pluralismus andererseits besonders interessant. Daher ist das Ziel der Tagung, anhand einzelner Länder eine Diskussion über sprachpolitische Probleme und Maßnahmen sowie deren Zusammenhang mit rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen anzuregen.