EINLADUNG

zum Klavierabend von Gergely Bogányi (Budapest/Vác) anläßlich des ungarischen Nationalfeiertages

Großer Konzertsaal der Hochschule für Musik und Theater

Arcisstraße 12, 80333 München

(U 2 Königsplatz)

Eintritt frei, Spenden vor Ort willkommen

Zum Anlaß

Der ungarische Nationalfeiertag erinnert an den Ausbruch der Revolution in Ungarn am 23. Oktober 1956. Im laufenden Jahr schließt er sich der Reihe von Veranstaltungen an, die im In- und Ausland der Gründung des Staates Ungarn vor tausend Jahren gedenken. Das Ungarische Institut München rundet seine kulturellen und wissenschaftlichen Beiträge zu diesen Millenniumsfeiern mit einem Programm ab, das statt der Geschichte die Gegenwart würdigt. Es präsentiert einen der talentiertesten Pianisten der jüngeren ungarischen Musikergeneration, dem die Fähigkeit, Musikalität und Technik auf höchstem Niveau zu verbinden, eine große internationale Karriere verheißt. Seine einfühlsame Spielfertigkeit läßt im Konzert erahnen, welchem Maßstab die Klavierkunst im neuen Jahrtausend gerecht werden muß.

Zum Künstler

boganyi

Gergely Bogányi (geboren 1974 in Vác/Ungarn) genoß seine Ausbildung an der Budapester Franz-Liszt-Musikakademie, der Sibelius-Akademie in Helsinki und der Universität Indiana in Bloomington u. a. bei László Baranyay, Ferenc Rados, Matti Raekallio und György Sebők. Sein Aufstieg in die Gruppe der weltweit führenden Pianisten begann mit dem Gewinn des ersten Preises beim Internationalen Liszt-Wettbewerb in Budapest 1996. Bisher hat er sechs CD-Platten mit Solo- und Kammermusikwerken von Chopin, Liszt, Mozart und Rachmaninow eingespielt. 1999 gewann das Bogányi-Kelemen-Trio (mit Barnabás Kelemen, Violine, und Tibor Bogányi, Cello) den ersten Preis des Internationalen Trio-Wettbewerbs in Kuhmo, Finnland.

Neuerdings wendet sich Gergely Bogányi Großprojekten zu, so der Aufführung der 12 Études d’exécution transcendante von Franz Liszt sowie sämtlicher Klavierwerke von Frédéric Chopin. Letzteres Vorhaben stellt er von Februar bis Dezember 2001 im Rahmen einer neunteiligen Konzertreihe in Ungarn und in Finnland vor

Programm

Grußworte und Ansprachen

Frédéric Chopin (1810-1849)

Scherzo, h-Moll, op. 20

2 Nocturnes, op. 62

Polonaise, fis-Moll, op. 44

Franz Liszt (1811-1886)

Rhapsodie espagnole

Das Konzert ist Teil des Festprogramms veranstaltet anläßlich des ungarischen Nationalfeiertages

vom Ungarischen Institut München e. V.

in Zusammenarbeit mit dem

Generalkonsulat der Republik Ungarn in München und dem Bayerisch-Ungarischen Forum e. V.

Die Veranstalter danken der Münchener Hochschule für Musik und Theater für die großzügige Gastfreundschaft