EINLADUNG zum Klavierabend von Balázs Szokolay (Budapest) und zum anschließenden Empfang anläßlich des ungarischen Nationalfeiertages

Sonntag, 22. Oktober 2000, 19.30 Uhr

Großer Konzertsaal der Hochschule für Musik und Theater

Arcisstraße 12, 80333 München

(U 2 / Königsplatz)

Eintritt frei, Spenden vor Ort willkommen

Zum Anlaß

Die Bayerische Staatsregierung und die Regierung der Republik Ungarn haben zum Jahresanfang 2000 ihre Absicht bekundet, das Ungarische Institut München e.V. (Müncheni Magyar Intézet, UIM/MMI) gemeinsam zu stärken. Seitdem ist dieses Forschungs- und Beratungsinstitut bemüht, seinem wissenschaftlichen Grundprofil eine kulturorganisatorische Funktion beizufügen.

Mit seinen öffentlichen Veranstaltungen will das UIM/MMI die bayerisch-ungarischen Kulturbeziehungen in Vergangenheit und Gegenwart, so auch im Bereich der Kunst, dokumentieren. Einen herausragenden Anlaß, dies unter Mitwirkung eines seit frühen Schaffensjahren mit München verbundenen ungarischen Musikers zu tun, bietet der ungarische Nationalfeiertag im Gedenken an den Ausbruch der ungarischen Revolution am 23. Oktober 1956.

Balázs Szokolay (geb. 1961) verbrachte nach seinem Studium an der Budapester Franz-Liszt-Musikakademie (u. a. bei Pál Kadosa, Zoltán Kocsis und György Kurtág) als Stipendiat mehrere Semester an der Münchener Hochschule für Musik. Hier besuchte er den Meisterkurs von Ludwig Hoffmann.

Inzwischen zu einem der renommiertesten Konzertpianisten Ungarns herangewachsen, bildet Balázs Szokolay an der Musikakademie, an der seine Laufbahn begonnen hatte, selbst Pianisten aus.

Programm
GRUSSWORTE UND ANSPRACHEN

Prof. Robert M. Helmschrott
Rektor der Hochschule für Musik und Theater, München

Ministerialrat Dr. Rudolf Baer
Abteilung für Grundsatzfragen und grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Bayerischen Staatskanzlei, München

Dr. Géza Entz
Staatssekretär a. D., Generaldirektor der Abteilung für Ungarische Kulturinstitute im Ministerium für Nationales Kulturerbe, Budapest

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Italienisches Konzert, F-Dur, BWV 971

Béla Bartók (1881–1945)
Vier Klagelieder, op. 9a
Suite, op. 14
Sechs Tänze in bulgarischem Rhythmus (Mikrokosmos Bd. VI, Nr. 148–153)
Improvisationen über ungarische Bauernlieder, op. 20

Franz Liszt (1811–1886)
6. Ungarische Rhapsodie

 

Stehempfang

Zum Künstler

Konzerte im Ausland

Seit 1979 u. a. in Bulgarien, Deutschland, Großbritannien, Irak, Irland, Japan, Jordanien, Jugoslawien, Kanada, Mexiko, Holland, Nordamerika, Österreich und Südkorea.

Einspielungen

Bei Hungaroton (u. a. Debussy, Hindemith, Ravel) und bei Naxos (u. a. Bartók, Clementi, Grieg, Scarlatti).

Radio- und Fernsehaufnahmen

AVRO und TROS (Holland), CBS (Kanada), BBC (London), RAI (Italien), RIAS (Berlin) und weitere.

Auszeichnungen

Erster Preis (Usti-nad-Labem, Budapest), Zweiter Preis (Glasgow, Monza, Terni, erster Preis wurde nicht vergeben), Dritter Preis (Zwickau), Vierter Preis (Leeds, München-ARD) und weitere.

Repertoire, Lehrtätigkeit

Balázs Szokolay verfügt über ein stilübergreifendes Repertoire. Er spielt auch Kammermusik; so dirigierte er in Großbritannien am Cembalo Bachs 5. Brandenburgisches Konzert.

In Großbritannien und Ungarn hielt er Meisterkurse ab. 1995 war er Vorsitzender des Liszt-Bartók Klavierwettbewerbs in Sofia, 1997/1998 Gastprofessor an der Yeungnam-Universität in Südkorea.

Das Konzert findet im Rahmen der Partnerschaft zwischen der Budapester Franz-Liszt-Musikakademie und der Münchener Hochschule für Musik und Theater statt.

Der Veranstalter dankt der

Münchener Hochschule für Musik und Theater

für die großzügige Gastfreundschaft.

Den Empfang unterstützt die

Firma Henkell & Söhnlein freundlicherweise mit Balaton Rotwein und Csárdás Weißwein.

Zum ungarischsprachigen Programm vor dem Konzert ergeht eine gesonderte Einladung.