|
 |
 |
 |
Ungarisches Institut München e. V.
Müncheni Magyar Intézet
|
Siebenbürgen-Institut an der Universität
Heidelberg
|
Akademie Mitteleuropa in Bad Kissingen
|
Einladung zum
Internationalen Diplomanden- und Doktorandenkolloquium
Aktuelle Projekte zur Geschichte und Gegenwart des
Donau-Karpatenraumes
Veranstalter:
Siebenbürgen-Institut an der Universität Heidelberg
Ungarisches Institut München
Akademie Mitteleuropa in Bad Kissingen
In Verbindung mit der
Abteilung für Geschichte Ost- und Südosteuropas
der Ludwig-Maximilians-Universität München
und dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas
an der Ludwig-Maximilians-Universität München
Gefördert durch das
Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie
und Frauen
über das Haus des Deutschen Ostens München
Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft, Amalienstraße
38, 80799 München
Mittwoch-Donnerstag, 10.-11. Oktober 2007
P R O G R A M M
(als PDF)
Vorbemerkung
Die Betreuung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist
nicht erst seit den neueren Zeiten institutioneller Netzwerkbildungen
eine gemeinsame Grundaufgabe von außeruniversitären und universitären
Einrichtungen. Mit dem 7. Kolloquium dieser Tagungsreihe bieten die
Veranstalter ein Forum des Gedanken- und Erfahrungsaustausches über
Themen, die zur Geschichte und Gegenwart des Donau-Karpatenraumes
aktuell an 14 Universitäten in Deutschland sowie Rumänien, Ungarn,
Frankreich und
der Schweiz bearbeitet werden (Basel, Berlin, Budapest, Cluj, Eger,
Eichstätt/Ingolstadt, Frankfurt/Oder, Freiburg/Breisgau, Jena, Lyon, München, Pécs, Regensburg, Tübingen). Der in der Ausschreibung
vorgegebene territoriale Schwerpunkt auf dem historischen Ungarn und
gegenwärtigen Rumänien mit Siebenbürgen und Nachbarräumen folgt aus
den Tätigkeitsprofilen der einladenden Einrichtungen und entspricht dem
Grundsatz der überregionalen Bewertungsperspektive in den Ost-,
Ostmittel- und Südosteuropawissenschaften. Aus der Vielzahl der
Bewerbungen ließ sich – wie in den Vorjahren – ein
interdisziplinäres Programm mit Arbeitsvorhaben aus den Geschichts-,
Sozial-, Literatur-, Sprach- und Kunstwissenschaften zusammenstellen.
Die problem-, quellen- und methodenorientierten Vorstellungen der
laufenden Magister- oder Doktorarbeiten werden unter Mitwirkung von
Experten aus dem Umfeld der Veranstalter ausgiebig diskutiert.
Die Veranstalter, im Oktober 2007
Mittwoch, 10. Oktober 2007
I. GESCHICHTSWISSENSCHAFT
Sitzungsleitung: Dr. Zsolt K. Lengyel (UIM) / Prof.
Dr. Martin Schulze Wessel (Abteilung für Geschichte Ost- und
Südosteuropas der Ludwig-Maximilians-Universität)
9.15 Einführung
9.30 Korporationsrechte, Stadtrechte und
Sachsenspiegelrecht im mittelalterlichen Siebenbürgen
Dirk Moldt, M. A. (Institut für Geschichte und Kunstgeschichte der
Technischen Universität Berlin, Mittelalterliche Geschichte)
9.50 Die Reformen Maria Theresias und Josephs II. im
katholischen Schul- und Bildungswesen Ungarns
Julia Riedel, M. A. (Abteilung für Neuere Geschichte der
Eberhard-Karls-Universität Tübingen)
10.10 Die evangelische Gemeinde von Pest im
Spannungsfeld von Konfession, Staat und Nation (1787–1848)
Mátyás Kéthelyi, M. A. (Abteilung für Neuere Geschichte der
Eberhard-Karls-Universität Tübingen)
10.30 Diskussion und Kaffeepause
11.00 Gymnasiallehrer in Preußen und Ungarn in der
zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
Márkus Keller, M. A. (Berliner Kolleg für Vergleichende Geschichte
Europas /
Geisteswissenschaftliche Fakultät der Eötvös-Loránd-Universität
Budapest)
11.20 Die Beziehungen zwischen Sachsen und Rumänen
in Siebenbürgen während der Magyarisierungspolitik 1861–1914
Stéphanie Danneberg, M. A. (Abteilung für Geschichte Ost- und
Südosteuropas der Ludwig-Maximilians-Universität)
11.40 „Ich bin ein Sohn des Staubes, ich bin ein
Sohn des Lichts". Netzwerke zwischen den Sozialdemokraten
Rumäniens, Rußlands und der Schweiz am Anfang des 20. Jahrhunderts
Laura Polexe, M. A. (Historisches Seminar der
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg / Historisches Seminar der
Universität Basel)
12.00 Diskussion
12.30 Mittagspause
II. GESCHICHTSWISSENSCHAFT / Sozialwissenschaft
Sitzungsleitung: Dr. Ralf Thomas Göllner
(Ungarisches Institut München) /
Dr. Martin Brusis (Centrum für angewandte Politikforschung, München)
14.00 Geschichtsschreibung im multikulturellen Raum.
Erforschung und Darstellung der bosnischen Geschichte von der
österreichisch-ungarischen Okkupation bis zum Ende des Königreiches
Jugoslawien (1878–1941)
Dennis Dierks (Historisches Institut der Friedrich-Schiller-Universität
Jena)
14.20 Die deutsche Minderheit in der Slowakei und
ihre politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zu
Deutschland 1918–1945
Ján Kokorák, M. A. (Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der
Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt)
14.40 Die Slowakisierung Bratislavas 1918–1948
Iris Engemann, M. A. (Juniorprofessur Polen- und Ukrainestudien an der
Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder)
15.00 Diskussion und Kaffeepause
15.30 Deutsch-rumänische Beziehungen zur Zeit der
Ostpolitik (1967–1974)
Gabriela Ghindea, M. A. (Lehrstuhl für Zeitgeschichte und
Internationale Studien der Babeş-Bolyai Universität Cluj)
15.50 Soziale Netzwerke rumänischer Arbeitsmigranten
am Fallbeispiel eines Dorfes im rumänischen Banat
Simona Wersching, M. A. (Graduate College „Migration and Transnational
Networks", Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder)
16.10 Südtiroler Autonomie und Autonomiebestrebungen
der ungarischen Minderheit in Rumänien im Vergleich
Biborka Ádám, M. A. (Europaeum „Ost-West-Studien", Universität
Regensburg)
16.30 Die wechselseitige Beziehung zwischen
Regionalbewußtsein und touristischem Image: Chance für die Entwicklung
des Tourismus in der Region Südwestungarn?
Patrícia Spiegler (Doktorschule für Geowissenschaften der Universität
Pécs / Seminar für Sozialwissenschaftliche Geographie der
Ludwig-Maximilians-Universität München)
16.50 Diskussion
Buchvorstellungen
Donnerstag, 11. Oktober 2007
III. Literaturwissenschaft
Sitzungsleitung: Prof. Dr. Stefan Sienerth (Institut
für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas, München)
9.30 Eine unbekannte Rede aus dem 17. Jahrhundert
über den Nutzen der Bildung
Katalin Luffy, M. A. (Lehrstuhl für Ungarische Literaturwissenschaft
der Babeş-Bolyai Universität Cluj)
9.50 Die erste Hungarica-Bibliothek der Welt: Zum
Leben und Werk von Martin Schmeizel (1679–1747) aus Kronstadt
Attila Verók, M. A. (Lehrstuhl für Medieninformatik der
Károly-Eszterházy-Hochschule Eger)
10.10 Sächsisch-ungarische Debatten über August
Ludwig von Schlözers „Kritische Sammlungen zur Geschichte der
Deutschen in Siebenbürgen"
Annamária Bíró, M. A. (Lehrstuhl für Ungarische
Literaturwissenschaft der Babeş-Bolyai Universität Cluj)
10.30 Diskussion und Kaffeepause
11.00 Die autobiographischen Werke von Arthur
Holitscher (1869–1941)
Noémi Kordics, M. A. (Germanistisches Institut der
Eötvös-Loránd-Universität Budapest)
11.20 Balkanische Bilder in der deutschen Literatur
im südöstlichen Europa
Natalia Matica, M. A. (Fakultät für Philologie der Babeş-Bolyai
Universität Cluj)
11.40 Variation im siebenbürgischen Rumänisch
Stefan Sassenberg, M. A. (Internationales Promotionsprogramm LIPP „Sprachtheorie
und Angewandte Sprachwissenschaft", Ludwig-Maximilians-Universität
München)
12.00 Diskussion
12.30 Mittagspause
IV. Sprach- und Kunstwissenschaft
Sitzungsleitung: Dr. Gerald Volkmer
(Siebenbürgen-Institut)
14.00 Der Wiederaufbau der Schwarzen Kirche von
Kronstadt nach dem großen Brand von 1689
Ágnes Bálint, M. A. (Institut für Kunstgeschichte der
Eötvös-Loránd-Universität Budapest)
14.20 Die Baukunst städtischer Zentren im Ungarn der
Donaumonarchie am Beispiel von Hermannstadt und Temeschwar
Timo Hagen, M. A. (Institut für Europäische Kunstgeschichte der
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)
14.40 Europäische Identität zwischen Kultur und
Nation. Die Siebenbürger Sachsen im Spiegel westlicher Kultur- und
Nationskonzepte
Catherine Roth, M. A. (Institut für Kommunikationswissenschaften der
Universität Lyon II)
15.00 Diskussion und Zusammenfassung der
Kolloquiumsergebnisse
15.30 Ende des Kolloquiums
Organisatorische Hinweise
-
Der Tagungsort ist mit öffentlichen
Verkehrsmitteln wie folgt zu erreichen: U3 oder 6 Universität ®
Schellingstraße ® Amalienstraße (5-10 Minuten Fußweg).
Parkplätze stehen nicht zur Verfügung.
-
Fahrt- und Übernachtungskosten können nur für
Referentinnen und Referenten erstattet werden. Die Pausenbewirtungen
sind unentgeltlich. Für Personen- und Sachschäden bei der An- und
Abreise sowie während der Tagung übernehmen die Veranstalter
keinerlei Haftung.
-
Rückfragen nimmt die Kolloquiumsleitung im UIM
entgegen: Dr. Lengyel / Krisztina Busa, M. A., Tel. [+49]
089/348171, Fax [+49] 089/391941, E-mail: lengyel@ungarisches-institut.de
/ busa@ungarisches-institut.de
|