Ungarisches Institut München / Müncheni Magyar Intézet

 

Mitarbeiter des Ungarischen Instituts

 

Dr. phil Adalbert Toth (geboren 1926 in Großwardein (Rumänien)

Nach Volksschule und Gymnasium daselbst (Reifeprüfung am 22. April 1944)
Studium an der TU Budapest, das mit der Diplomprüfung an der Fakultät für Chemie am 28. Juni 1949 abgeschlossen wurde.
Nach dem ungarischen Volksaufstand Flucht im Dezember 1956 nach Österreich, danach Studium der Geschichte und politischen Wissenschaften an den Universitäten von Heidelberg, Wien und Marburg a. d. Lahn.
Promotion zum Dr. phil. am 19. Mai 1969 in Heidelberg.

Die Dissertation, eine Untersuchung der ungarischen Parteien und Wahlen im 19. Jh., erhielt als „anerkennenswerter Beitrag zur Südostforschung" den Preis der Südosteuropa-Gesellschaft. 

Ab September 1969 Eintritt in den Sonderforschungsbereich 18, Südosteuropaforschung, der Universität München und Redaktion des „Biographischen Lexikons zur Geschichte Südosteuropas" (Beiträge über Persönlichkeiten aus Österreich, Ungarn, der Slowakei und Rumänien). 

Weitere lexikographische Tätigkeit im Bibliographischen Institut Mannheim und Alfred Kröner Verlag Stuttgart. Seit September 1986 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Ungarischen Instituts München und redaktionelle Mitarbeit an dessen Publikationen.

Forschungsgebiete

Geschichte Ungarns 18.-20. Jahrhundert, insbesondere Parteiengeschichte, Wahlsoziologie, Untersuchungen zur sozialen Schichtung im Reichstag (1848-1918).

  

Publikationsverzeichnis

 

Seiten zuletzt aktualisiert am: 10.1.2005

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