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LMU:
Hochschule
für Politik
Sommersemester 2009: Vorlesung Dr. Ralf
Thomas Göllner
In Verbindung mit dem Ungarischen
Institut München e. V.
Die politische Entwicklung in den ehemaligen Staaten des Warschauer
Paktes und deren Beziehungen zur Europäischen Union
Donnerstags 17.30 - 19.00, HS 3
Termine: 7.5., 28.5., 18.6., 25.6., 2.7., 9.7., 16.7.,
23.7., 30.7.2009
Die "Wiedervereinigung" Europas
nach der Implosion des sowjetischen Machtbereichs und schließlich der
Sowjetunion selbst beseitigte die politischen, ökonomischen und
militärischen Strukturen des östlichen Blocksystems und ebnete den Weg
zur Demokratisierung der ost-, ostmittel- und südosteuropäischen
Staaten. An die Stelle der kommunistischen Systeme traten
demoktarisch-parlamentarische und marktwirtschaftliche Ordnungen, wodurch
die meisten Staaten die Bedingungen für eine Teilnahme am europäischen
Integrationsprozess erfüllten. Dies führte zu einer bisher zweistufigen
Erweiterung der Europäischen Union um bisher 10 Staaten aus dem östlichen
Europa. Trotz des Beitritts zur EU sehen sich die meisten Staaten mit
politischen, ökonomischen und sozialen Problemen konfrontiert, die auch
die Jahre des wirtschaftlichen Booms nicht überdecken konnten.
Die Vorlesung widmet sich der politisch-ökonomischen
Umgestaltung dieser Staaten vor dem Hintergrund des EU-Beitritts, ihrer
Integration in die EU und ihrer politisch-ökonomisch-sozialen Lage. An
den Beispielen Ungarn und Rumänien werden die Chancen und Versäumnisse
eingehender analysiert.
Literatur:
Annelie Ute Gabanyi: Systemwechsel
in Rumänien. Von der Revolution zur Transformation. München 1998.
Wolfgang Ismayr (Hg.): Die
politischen Systeme Osteuropas. Opladen 2. aktual. U. überarb. Aufl.
2004.
András Körösényi: Government
and politics in Hungary. Budapest 1999.
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