Ungarisches Institut München / Müncheni Magyar Intézet

 

Ungarisches Institut München e. V.

NEUERSCHEINUNG

Müncheni Magyar Intézet

1. Quartal 2004

 

Ungarn-Jahrbuch Band 26 (Jahrgang 2002/2003)

Zeitschrift für interdisziplinäre Hungarologie

Herausgegeben von Zsolt K. Lengyel

Redaktion: Zsolt K. Lengyel mit Meinolf Arens, Ralf Thomas Göllner,
Hans Hedrich, Adalbert Toth

München: Verlag Ungarisches Institut 2004. X, 422 S., 46 Abb., Leinen

€ 45,–/ SFr 100,–. ISBN 3–929906–60–0 (Buchnummer), 
ISSN 0082–755X (Zeitschriftennummer)

 

Die Veröffentlichung

Der neue Band des ,Ungarn-Jahrbuch’ bringt - unter geändertem Untertitel - hungarologische Beiträge aus den Geschichts-, Sozial-, Kunst-, Kultur- sowie Sprach- und Literaturwissenschaften. Das Geleitwort des neuen Herausgebers setzt sich mit enigen Grundfragen hungarologischer Forschung und Lehre auseinander. Die 19 Abhandlungen, Forschungsberichte, Mitteilungen und Vorträge lassen sich folgenden Forschungsthemen und Themenbereichen zuordnen:

– Ungarns bzw. Siebenbürgens Beziehungen mit Polen, England, Bayern und dem Reich im Mittelalter und in der Neuzeit, demographische und soziale Aspekte der mittelalterlichen und neueren Geschichte Siebenbürgens (Ungarn und das Reich während der Herrschaft Kaiser Konrads II. 1024/27-1039; Polish-Transylvanian Relations and English Diplomacy from the 16th to the mid-17th Century; Auswanderung aus Bayern ins Königreich Ungarn im 18. Jahrhundert; Anmerkungen zu den Möglichkeiten und Grenzen der Romanisierung in Dakien; Zum Urbanisierungsprozeß in den Szekler Stühlen Siebenbürgens. Unter besonderer Berücksichtigung des österreichisch-ungarischen Dualismus 1867-1918);

– Wissenschafts-, Militär-, Politik-, Literatur-, Musik- und Kirchengeschichte (Die wissenschaftlichen Anfänge von Georg Stadtmüller. Motive und Grenzen der Integration in den Wissenschaftsbetrieb des NS-Staates; Der Beitrag dreier Völker zur Geschichte Siebenbürgens. Über die „Kurze Geschichte Siebenbürgens"; Entwicklungen und Probleme der Hungarologie in Deutschland; Ungarische Besatzungskräfte in der Ukraine 1941/1942; István Bibó on the Democratic European Idea and the Corresponding State Organizational Principles; Vom Nutzen einer Zusammenschau zweier Literaturen; Die Rezeption der ungarischen Revolution von 1848/1849 in der Zeitschrift ,Minerva’ 1848-1856; Kurze ungarische Jazzgeschichte; Quo vadis, Ecclesia? Die katholische Kirche Ungarns im Transformationsprozeß);

– 40 Jahre Ungarisches Institut: eine Fallstudie zur Hungarologie in Bayern (Rückblick auf 40 Jahre Ungarisches Institut München; Festrede an das vierzigjährige Ungarische Institut München; Grußbotschaft an die Festversammlung des Ungarischen Instituts München; Ansprache anläßlich des 40. Jahrestages der Gründung des Ungarischen Instituts München und der Verleihung der Gedenkplakette Pro Cultura Hungarica an Herrn Professor Horst Glassl; Von der Porta Speciosa in Gran zur Wölfin von Klausenburg. Eine thematische Geschichte des Ungarischen Instituts München 1962-2002).

Die 33 Besprechungen gliedern sich nach folgenden Sachgruppen: Allgemeines und Übergreifendes; Staat, Recht, Politik; Interferenzen; Regionen und Orte; Kirche und Religion; Nationale und religiöse Minderheiten.

Die Chronik enthält Nachrufe auf den Historiker Pál Engel (1938-2001) und den Rechtswissenschaftler Georg Brunner (1936-2002) sowie jeweils einen Bericht über die Andrássy Gyula Deutschsprachige Universität Budapest und die Hungarologie-Tagung des Ungarischen Instituts München im Jahre 2002.

Die Autoren

Die 41 Autoren stammen aus Deutschland (25), Ungarn (9) und Rumänien (4) sowie aus Großbritannien, den Niederlanden und Österreich (je 1) bzw. aus den Arbeitsbereichen Geschichtswissenschaft (23), praktische Politik (3), Finnougristik/Uralistik (3), Politikwissenschaft (2), Kirchengeschichte (2), Rechtswissenschaft (2), Wirtschaftswissenschaft (2), Militärgeschichte, Musikwissenschaft, Soziologie und Literaturwissenschaft (je 1).

 

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Seiten zuletzt aktualisiert am: 10.1.2005

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